Juli-Aktion der „Entdecker“

nudeln_herstellen_20130705_005_small

nudeln_herstellen_20130705_015_small

Auf Einladung von Gordana Herkner besuchte die Kindergruppe des OGV Neutraubling diese bei sich zu Hause um gemeinsam Nudeln herzustellen. In der Wirtschaftsküche von Frau Herkner stellte sie uns als erstes ihre Nudelmaschine mit ihren Funktionen vor. Mit Eifer durften die Kinder dann die ca. 60 Eier, die für den Teig benötigt wurden, aufschlagen. Selbständig verrührt die Maschine die Eier mit 8 kg Weizengrieß. Sobald der Teig ausreichend verrührt war wurde er durch eine Form gepresst an deren Ende dann Spaghetti herauskamen, für die Kinder natürlich extra lang. Nach den Spaghetti folgten noch Bandnudeln und Hörnchen. Nach dem Motto „wer arbeitet muss auch essen“ gab es die frisch erzeugten Spaghetti dann auch gleich zum Verspeisen. Dazu hatte Frau Herkner im Hof unter der Linde liebevoll einen Tisch gedeckt, Getränke besorgt und für die Kinder Tomatensoße gekocht. Auch Pesto und frischen Parmesan gab es zu den Nudeln.

Satt und fröhlich gingen nach dem Essen alle nach Hause. Eine rund um gelungene Aktion mit viel interessanten Hintergrundwissen zu und über die Nudel.
Vielen Dank noch einmal an Gordana Herkner mit Familie für einen wunderschönen Nachmittag!
(Verfasser Uwe Martin 2. Vorsitzender)

OGV zum 40. Mal beim Palmatoranstich auf dem Adlersberg (2013)

40-Palmatoranstich Collage komp

Dieses Jahr war das Ereignis ein besonderes. Zum 40. Mal veranstaltete der OGV seinen traditionellen Bockbieranstich auf dem Adlersberg, es war ein besonderes Jubiläum, zumal der Prößl Bräu gleichzeitig den Bockbieranstich zum 175. Mal auf dem Adlersberg feierte. Fast 100 Teilnehmer erreichten, von zwei Bussen befördert, gegen 19.30 Uhr den Adlersberg. Nachdem alle Teilnehmer ihre Sitzplätze fanden, wurde von Willi Rödig in bewährter Manier das erste Fass des süffigen Bockbieres angezapft. Fleißige Helfer aus der Vereinsleitung verteilten die mit dem Bockbier gefüllten Krüge an alle Mitglieder, so dass das erste Fass nach kurzer Zeit bereits geleert war. Heiner Prößl, der Wirt auf dem Adlersberg, ließ es sich wegen der beiden zusammen fallenden Jubiläen nicht nehmen, das zweite Fass Bockbier zu stiften, die Teilnehmer und die Vereinsleitung bedanken herzlich für diese Geste. Für die musikalische Untermalung des Abends engagierte Rupert Preißl, der seit Jahren die Veranstaltung organisiert, die Live-Music-Bank „Die Swingers“ aus Schwandorf. Die Band heizte die Stimmung mit Musik und Sketchen kräftig an, so dass viele Mitglieder sich auch zum Tanzen annimieren ließen. Gegen 24.00 Uhr, für Einige sicher zu früh, wurde die Rückfahrt in den bereit gestellten Bussen angetreten.

OGV–Radltour „Südschwarzwald“ vom 24.05. bis 29.05.2013

gruppenbild_colmar_small

Die diesjährige Tour führte die „Radl-freudigen“ OGV-Fans in den Südschwarzwald. Von Weil am Rhein über Neuenburg, Freiburg, Stühlingen strampelten über 40 Radfahrer bis nach Rheinfelden. In Freiburg konnten durch einen glücklichen Zufall zwei OGV-Mitglieder im Münster einer Messe beiwohnen, die Prof. Schockenhoff, unser langjähriger Mitgeistlicher in der Pfarrgemeinde Neutraubling, zelebrierte. Der Uniprofessor war über das anschließende Kurztreffen hocherfreut und gab uns herzliche Grüße an alle Neutraublinger mit auf den Weg. Der Anreisetag hatte als Schwerpunkt den Besuch der Stadt Basel mit intensiver Stadtführung. Die Heimfahrt wurde versüßt durch eine Führung in der wunderschönen alten Stadt Colmar. Da störte uns auch der anhaltende Regen nicht. Wohlbehalten und voller neuer Eindrücke kamen wir am Mittwoch um ca. 21 Uhr wieder in Neutraubling an.

Die Planung und Ausarbeitung dieser Tour war wieder mal eine Glanzleistung. Durchdacht war die Einteilung der einzelnen Streckenabschnitte, die Quartiere ansprechend und sehr gut. Für mich ist es schwer zu erahnen, welch enormer Aufwand bei der Auswahl der Quartiere und der Routenplanung gemacht wurde. So ist es z. B. selbstverständlich, dass die Wegstrecken von Mitgliedern der OGV-Leitung vorher abgefahren werden. Unterschiedliche Schwierigkeitsgrade konnten individuell je nach Können und Kondition bewältigt werden. So durften sich einige besonders sportliche die „Königsetappe“ über den Feldberg „reinziehen“, während der Rest diese mit Steigungen erschwerte Route auf der Landstraße gemächlich im Bus sitzend umging. Wir trafen uns am Spätnachmittag wieder im Landgasthof Rebstock in Stühlingen, wo wir gemeinsam ein exzellentes Abendmahl einnahmen. Mit der neuen Methode, von Quartier zu Quartier mit Busbegleitung zu reisen, konnte der unterschiedlichen (Tages-)Kondition und dem Wetter Rechnung getragen werden. Mit letzterem hatten wir enormes Glück: Auf der gesamten Tour schafften es die einzelnen Gruppen praktisch regenfrei zu radeln – bei einem Wetter, das insgesamt recht feucht war. Da hat offensichtlich Petrus wohlwollend seine schützende Hand über uns gehalten.

Jeder Teilnehmer konnte sich immer wohl fühlen, wurde sie/er doch fürsorglich betreut – nicht nur von den Mitgliedern der Führungscrew, sondern auch von freiwilligen Helfern, wie z. B. von Georg, der seit Jahren das Ein- und Ausladen der Räder tatkräftig „in die Hand“ nimmt. Unserem Busfahrer Holger sei Dank, dass wir wohlbehalten durch den Verkehr kutschiert wurden.

Wieder mal eine gelungene Radltour – Danke vor allem an das Ehepaar Zaar für die hervorragende Ausarbeitung!!!

Verfasser: Schorsch Beer, OGV-Mitglied

OGV-Blumenbasar am 04.05.13

Seinen 38. Blumenbasar veranstaltete der OGV auf der Festwiese am See. Etwa 700 – 800 Besucher tummelten sich ab dem frühen Vormittag und über dem Tag verteilt auf der Festwiese am See, um zunächst das reichhaltige Blumen- und Pflanzenangebot zu begutachten um danach für den eigenen Garten oder den Balkon auszuwählen. Die Gärtnereien Völkl, Ernst und Thiem aus Alteglosheim, Köfering und Einthal sowie der OGV waren mit farbenfrohen Blumenständen vertreten. Neben dem großen Pflanzenangebot gab es auch Imkereiprodukte und Gartenaccesoires zu erstehen. Mit seiner Motorsäge fertigte der Holzkünstler Ebner aus Bischofsmais Tier- und Pflanzenmotive. Die Tombola gehörte ebenso zur Veranstaltung wie der von H. Mulitze betreute Informationsstand. Großen Zuspruch hatte auch der Kräuterstand der Jugendgruppe „Die Entdecker“, H. Wilfling, als Leiterin der Gruppe, konnte vielen Besuchern wertvolle Kräutertipps geben. Auch das leibliche Wohl der Besucher kam nicht zu kurz, ein Weißwurstfrühstück wurde in diesem Jahr zu einem Sonderpreis erstmals angeboten. Großen Zuspruch fand ab dem frühen Nachmittag auch der Kaffeegarten, fleißige OGV-lerinnen hatten Kuchen und Torten gebacken. Auch in diesem Jahr war dem OGV das Wetter wieder wohlgesonnen.

Allen Beteiligten sagt die Vereinsleitung für das Gelingen dieser Veranstaltung herzlichen Dank. Ein besonderer Dank geht an die Spender(innen) der Kuchen und Torten.

Kompostierung aktuell wie eh und je

Kompost bezeichnet man als die Sparbüchse des Gärtners. Er ersetzt durch die Ernte verloren gegangene Nährstoffe und organische Masse, enthält Humussubstanzen und ist gleichzeitig Nährstofflieferant. Kompost deckt, aufgebracht zu Kulturbeginn, den durchschnittlichen Bedarf an fast allen Haupt- und Spurennährstoffen der meisten Gartenpflanzen. Rund 3 l/m² sind hier völlig ausreichend. Starkzehrende Gemüsepflanzen vertragen eine extra Portion Stickstoff betonten Dünger. Kompost soll nur flach eingearbeitet und nicht eingegraben werden, denn die Bodenorganismen benötigen Sauerstoff, um den Umsetzungsprozess voran zu treiben.

Was gehört auf den Kompost

Stoffe wie Grasschnitt, Laub, Gehölzschnitt, Staudenabfälle, Beet- und Balkonpflanzen und auch Schnittblumen können ohne Bedenken kompostiert werden. Reste aus der Küche wie von Gemüse und Obst sind geeignet, sowie Kaffeesatz und Teebeutel. Schalen von Südfrüchten können in haushaltsüblichen Mengen ebenfalls unbedenklich der Kompostierung zugeführt werden. Dagegen sollten Essensreste, Teigwaren, Fleisch, Wurst, Fett, Knochen, Brot usw. nicht in Kompostbehältern angesetzt werden. Durch die Kompostierung von noch frischen Wurzelunkräutern wird deren Vermehrung ungewollt beschleunigt. Will man dies vermeiden, kann man diese im Sommer erst von der Sonne an- bzw. vertrocknen lassen und dann erst der Kompostierung zu führen.

Kirschen – ein Versuchung in tiefem Rot

Kirschen sind seit langer Zeit in aller Munde! Bereits vor über 2.000 Jahren schätzten die Griechen die Kirschen, die Römer brachten sie nach Mitteleuropa und forcierten ihre Verbreitung in allen Provinzen. Allein der Geschmack gibt jedem Recht, der Kirschen im eigenen Garten anbaut! Aber es ist nicht nur der Geschmack, der Kirschen so wertvoll macht. In Bezug auf das, was an wertgebenden Inhaltsstoffen in ihr steckt, ist sie zwar keine ausgesprochene „Superfrucht“, aber sie enthält ausgewogene Mengen an allem, was unserem Organismus gut tut. In überdurchschnitt-licher Menge enthält die Kirsche den Mineralstoff Kalium und das Spurenelement Zink. Kalium spielt eine zentrale Rolle bei der Zellversorgung und unterstützt die entwässernde Wirkung der Kirsche. Zink, auch als „Glücklichmacher“ bezeichnet, nimmt Einfluss auf den Stoffwechsel der Hormone, die unsere Stimmungslage, Begeisterungs-fähigkeit und Antriebskraft steuern. Wer Angst vor grauen Haaren hat, sollte ebenfalls zu Kirschen greifen, denn eine gute Versorgung mit Zink beugt dem Ergrauen vor. Auch der Gehalt an bioaktiven Substanzen, wie Anthocyane, kann sich sehen lassen. Sie schützen Haut und Gewebe vor zellschädigenden freien Radikalen, die unsere Haut rascher alt werden lassen, hemmen auch Entzündungen und wirken Parodontose entgegen. Je intensiver rot die Frucht der Kirsche gefärbt ist, desto mehr gesundheitsfördernde Anthocyane enthält sie. Diese zu den Polyphenolen zählenden rot-violetten Farbträger gelten zudem als effektive Helfer gegen Krebs, Thrombosen, Infarkte, Arterienverkalkung und Schlaganfälle. Kirschen sind also wirksame Herz- und Kreislauf-Schutzmittel- und das auf äußerst geschmackvolle Weise. Und wenn all diese positiven Eigenschaften immer noch keinen Grund zum Kirschen essen liefern: Angeblich kurieren sie auch Liebeskummer!!

Vertrocknete Triebe an ihrem Kirschbaum?

Kennen Sie das aus den vergangenen Jahren? Auf Ihrem Sauerkirsch- oder Aprikosenbaum beginnen einige Blütenbüschel zu welken, bleiben am Zweig hängen, nach einigen Tagen werden auch die Blätter ringsum welk und der Trieb macht einen vertrockneten Eindruck? Dann sollten Sie spätestens jetzt – falls dies noch nicht geschehen ist – an Ihren Bäumen alle Fruchtmumien und abgestorbenen Zweige entfernen, sie könnten sonst im Frühjahr am jungen Austrieb eine Neuinfektion auslösen. Auslöser dieser Symptome ist eine Pilzerkrankung, die sog. Moniliakrankheit. Diese befällt vor allem Steinobst und kann im Laufe einiger Jahre, wenn keine Gegenmaßnahmen ergriffen werden, zum Absterben des Baumes führen. Deshalb lohnt es sich in diesem Jahr zur Blütezeit, die Bäume ganz besonders gut zu beobachten und auf die erkennbaren Krankheitssymptome sofort zu reagieren! Dies gilt übrigens nicht nur für diese Pflanzenkrankheit. Wird ein Schaderreger frühzeitig erkannt, kann er mit einfachen Mitteln soweit an seiner Ausbreitung gehindert werden, dass oft keine weiteren Bekämpfungsmaßnahme notwendig ist. Werden die ersten Blattläuse – die jetzt durchaus schon zu finden sind – entfernt, indem der betroffene Trieb abgeschnitten wird, erfahren die Nützlinge auf der einen Seite eine wertvolle Unterstützung, aber auf der anderen Seite belässt man immer noch genügend Blattläuse die den Nützlingen als Nahrung für ihre Nachkommen zur Verfügung stehen. Effektiver Pflanzenschutz im Hausgarten beginnt jetzt und nicht erst dann, wenn die Schaderreger überhand nehmen! Ein Spaziergang mit offenen Augen durch den eigenen Garten eröffnet viele schöne Blickwinkel, man kann aber auch durchaus behaupten, er ist vor allem eine wirksame Pflanzenschutzmaßnahme! Weitere Informationen zu diesen oder anderen Themen können Sie bei der Vereinsleitung oder unter www.ogv-neutraubling.de einholen.

Beerenobst – Freude an Beerensträuchern durch richtige Sortenwahl

Gartenbesitzer, die in der nächsten Zeit planen, Beerensträucher zu pflanzen, sollten sich auch Gedanken über die Sortenwahl machen. Die richtige Sorte trägt maßgeblich zu einem erfolgreichen Anbau von Beerenobst bei.
Wichtige Kriterien für den richtigen Anbau sind zweifelsohne Ertragssicherheit, Reifezeit, ansprechender, aromatischer Geschmack und vielseitige Verwertbarkeit. Von großer Bedeutung ist darüber hinaus die Robustheit am Standort und gegenüber Witterungseinflüsse. Die vielleicht wichtigste Eigenschaft einer Sorte, auf die der Freizeitgärtner besonderes Augenmerk legen sollte, ist die Widerstands- fähigkeit gegenüber Krankheiten und Schädlingen. Hier haben die Züchter vor allem in den letzten Jahren einiges erreicht, ganz ohne Gentechnik. Ein gutes Beispiel sind die Stachelbeeren. In der Vergangenheit haben viele Freizeitgärtner auf den Anbau verzichtet. Grund ist die Krankheit „Amerikanischer Stachelbeermehltau“, die eine komplette Ernte vernichten kann. Heute gibt es etliche mehltautolerante Sorten, die gesunde, leckere Früchte tragen. Empfehlenswerte Sorten sind „Invicta“, „Mucurines“, „Remarka“, „Redeva“ und „Rokula“. Bei der Roten Johannisbeere kann man ohne Angst die Sorten „Jonkher van Tets“, „Red Lake“, „Rolan“, „Rotet“ und „Rovada“ wählen. Bei der Schwarzen Johannisbeere „Bona“, „Titania“ und „Ometa“. Bei der milder schmeckenden Weißen Johannisbeere sollte man auf die Sorten „Blanka“, „Zitavia“ oder „Weißer Versailler“ zurückgreifen.
Wer Himbeeren pflanzen will, liegt bei den im Sommer tragenden Sorten „Meeker“, „Rubanca“, „Schönemann“ und „Tulameen“ richtig. Gute Sorten, die im Herbst tragen sind „Autumm Bliss“, „Golden Bliss“, „Himbo-Top“ und „Polka“.
„Loch Ness“, „Navaho“ sowie „Theodor Reimers“ wären empfehlenswerte Brommbeersorten. Achten Sie beim Einkauf unbedingt auf die Sorten. Wenn Sie im Handel eine Pflanze angeboten bekommen, die nur ein Etikett trägt mit der Bezeichnung „Schwarze Johannisbeere“ oder „Stachelbeere rot“ sollten Sie besonders vorsichtig sein die Finger davon lassen. (24.02.2008)

Gründüngung – Neue Kraft für unsere Gartenböden

Pflegearbeiten an Tomaten

Wenn Ende Juli/Anfang August die ersten Beete abgeräumt sind, können wir unserem Gartenboden mit wenig Aufwand viel Gutes tun, indem als Nachkultur Gründüngungspflanzen angebaut werden. Geeignete Arten wie Klee, Weidelgras, Lupinen, Buchweizen oder der Bienenfreund verbessern die Humusversorgung, beschatten den Boden, lockern ihn bis in tiefe Schichten, machen den Stickstoff aus der Luft nutzbar und verhindern , dass Nährstoffe in das Grundwasser ausgewaschen werden. Eine Gründüngung kann zudem die Fruchtfolge auflockern und somit entscheidend zur Bodengesundung beitragen. Einige Sommerblumen sind sogar zur direkten Bekämpfung mancher bodenbürtiger Schädlinge geeignet. Nähere Informationen zu diesem wichtigen gärtnerischen Thema erhalten Sie auch von den Gartenfachberatern unseres Vereins.

Naschgemüse von Terrasse und Balkon

Wer keinen Garten besitzt, kann sein Gemüse auch in Töpfen, Kübeln und Kästen auf dem Balkon und der Terrasse anbauen. Die dabei erzielbaren Ernten können durchaus beachtlich sein. Nicht nur klein bleibende Arten wie Salate, Radieschen oder Kohlrabi können angebaut werden, sondern auch üppiger wachsendes Fruchtgemüse wie Tomaten, Gurken, Zucchini, Melonen oder Paprika. Bei letztgenannten Arten gibt es auch schwächer wachsende und niedrig bleibende Sorten, denen der Vorzug zu geben ist. Frisch geerntetes Gemüse schmeckt nicht nur lecker, es kann auch sehr dekorativ sein. Leuchtend gelbe oder rote Tomaten, rote, gelbe und grüne Paprika oder frischgrüne Gurken sind auch für das Auge ein Genuss und können bei der Schmuckwirkung durchaus mit mancher Blume konkurrieren. Sehr dekorativ sind auch Auberginen mit ihren violett-gelben Blüten und den glänzend violett-schwarzen Früchten. Die Melonenbirne bezaubert mit ihren cremefarbenen, violettgestreiften Früchten. Sie ist etwas weniger bekannt, ebenso wie die Andenbeere, deren gelborangen, kirschgroße Beeren von einer losen Blatthülle lampionartig umgeben sind. Einen Versuch sind diese Arten unbedingt wert.

Kombiniert wird das Gemüse mit Kräutern und Sommerblumen. Verwendet man die passenden Gefäße und die richtige Erde und versorgt die Pflanzen bedarfsgerecht mit Wasser und Nährstoffen, kann der Gemüseanbau auf dem Balkon und der Terrasse ein tolles Erlebnis sein. Weitere Informationen über geeignete Arten, Sorten Pflege und Gestaltung können Sie über unsere Gartenfachberater erhalten.