Zu unserer Jubiläumsfahrt mit besonderen Programmpunkten am 27. März sind noch ein paar wenige Restplätze frei. Wer noch dabei sein möchte, muss sich schnell per Mail unter kontakt@ogv-neutraubling.de anmelden. Die Abfahrt ab Neutraubling erfolgt um 18.00 Uhr, die Rückkehr ist für 24.00 Uhr geplant. Der Fahrpreis inkl. dem süffigen Palmator beträgt 20 € pro Person.
Archiv für den Monat: März 2026
Entdecker gestalteten Taschen
Kontinuität und eine besondere Überraschung beim OGV Neutraubling

Harmonie und große Emotionen prägten die diesjährige Jahreshauptversammlung des Obst- und Gartenbauvereins Neutraubling. Neben den turnusgemäßen Neuwahlen standen vor allem die Ehrungen langjähriger Weggefährten und eine ganz besondere Auszeichnung im Mittelpunkt des Abends.
Die Mitglieder setzen weiterhin auf das bewährte Führungsteam: Uwe Martin wurde von der Versammlung eindrucksvoll als 1. Vorsitzender bestätigt. Auch die weiteren Vorstandsämter wurden gemäß der Wahlvorschlagsliste ohne Gegenstimmen wiedergewählt. Martin bedankte sich für das Vertrauen und betonte, den Verein mit bewährtem Team weiterführen zu wollen. Uwe Martin überreichte zusammen mit dem zweiten Vorsitzenden Richard Irro an die scheidenden Vorstandsmitglieder Lothar Ehehalt (20 Jahre), Alexander Lang (10 Jahre) und Marc Feddersen (2 Jahre) eine Dankurkunde zur Anerkennung für die geleistete Arbeit.
Dass der OGV Neutraubling einen hohen Stellenwert im Landkreis genießt, zeigte die Liste der Ehrengäste. Landrätin und Kreisvorsitzende Tanja Schweiger ließ es sich nicht nehmen, persönlich vorbeizuschauen und in ihrem Grußwort die Bedeutung der Gartenbauvereine für die Lebensqualität und den Zusammenhalt in der Region hervorzuheben. Sie bedankte sich mit einem „Vergelt’s Gott für euer Engagement“ bei den Gartlern, die sich nicht nur im eigenen Garten daheim für die Natur stark machen, sondern sich auch als Multiplikatoren einsetzen. Auch Bürgermeister Harald Stadler würdigte die Arbeit des Vereins, der das Stadtbild und das gesellschaftliche Leben in Neutraubling maßgeblich bereichert.Lukas Klement, als Vertreter des Kreisverbandes, bedankte sich in seinem Grußwort beim Neutraublinger OGV für die Unterstützung bei der Landesgartenschau in Furth im Wald. Ein festlicher Bestandteil des Abends war die Auszeichnung von 49 Mitgliedern, die dem Verein bereits seit vielen Jahrzehnten die Treue halten. Besonders hervorzuheben ist dabei die 50-jährige Mitgliedschaft von Ludmilla Schmied und dem Ehrenmitglied Josef Göttinger.
Der emotionale Höhepunkt des Abends war jedoch eine Überraschung, mit der der Betroffene selbst am wenigsten gerechnet hatte: Die Ernennung von Karl-Heinz Matz zum Ehrenmitglied. Viele Jahre dokumentierte er die Vereinsgeschichte lückenlos und hielt als Fotograf unzählige Momente des Vereinslebens fest. Außerdem prägte Karl-Heinz Matz über viele Jahre die Außendarstellung des OGV, gestaltete jährlich neben unzähligen anderen Printmedien auch das Plakat für den Blumenbasar. Sichtlich gerührt nahm Matz die Urkunde unter großem Applaus der Anwesenden entgegen. Mit dieser Auszeichnung würdigt der OGV sein außergewöhnliches Engagement, das weit über das normale Maß hinausgeht.
Zum Abschluss nahm Lukas Klement, Mitarbeiter des Kreisverbandes Regensburg für Gartenkultur und Landespflege e. V., in einem Bildervortrag den kleinen Streifen Grün zwischen Haustür und Straße in den Fokus. Unter dem Titel „Der Vorgarten: Geschichte, Funktion und Beispiele“ entführte er die Zuhörer auf eine Zeitreise durch die Gartenkunst und ließ dabei die Zuhörer auch „über den Gartenzaun“ nach England, Rumänien und sogar Mexiko blicken. In der modernen Zeit hat sich die Rolle des Vorgartens grundlegend gewandelt. Weg von der reinen Selbstversorgung, hin zur „Visitenkarte des Hauses“. Klement zeigte auf, dass der Bereich heute weit mehr ist als nur eine Abgrenzung zum öffentlichen Raum. „Der Vorgarten ist heute der erste Gruß an den Gast und der tägliche Willkommensempfang für die Bewohner selbst“, so Klement. Der abschließende Vortrag gab den Mitgliedern des OGV zahlreiche Inspirationen mit nach Hause, um den eigenen „Eingangsbereich“ nicht nur als Durchgangszone, sondern als wertvollen Lebensraum neu zu entdecken.


